"Wenn in der Weltgeschichte eine Kultur entstehen soll, so geht es offenbar darum, dass an die Stelle einfacher, eingespielter, stets tradierter Selbstverständlichkeiten eine gründlich und umfassend neue Ordnung tritt, und zwar normalerweise mindestens auf längere Strecken aufgrund bewussten, planenden Handelns."

Als Patron für das Leitbild des HerderCampus wurde Johann Gottfried Herder (* 1744 - † 1803) ernannt. Die Wahl erfolgte nicht unüberlegt, umfasst Herders Schaffen und Wirken einen Großteil dessen, was man unter den Gütekriterien einer erfolgreichen Bildung zusammenfassen kann. Herder wurde 1744 in Mohrungen, Preußen, geboren und starb 1803 in Weimar. Als Geschichts- und Kultur-Philosoph ist er aus der Epoche der Aufklärung und der Weimarer Klassik nicht wegzudenken. Im folgenden möchten wir die Maxime des HerderCampus vorstellen.

 

Neugier und Wissensdurst

"Ohne Begeisterung schlafen die besten Kräfte unseres Gemütes. Es ist ein Zunder in uns, der Funken will."

Der HerderCampus steht im Zeichen der Erneuerung. Für dieses Ziel ist es wichtig, nicht nur quer zu denken, sondern auch weiter zu denken und in jeder lapidaren Quintessenz, Potentiale wahrzunehmen, um die Lehre und Forschung zu verbessern und weiter zu entwickeln.

 

Disziplin und Ausdauer

"Wer im Frühling nicht sät, wird im Sommer nicht ernten, im Herbst und Winter nicht genießen; er trage sein Schicksal."

Disziplin und Ausdauer sind die wichtigsten Komponenten erfolgreicher Karrieren. Das Glück an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit zu sein, bedeutet aber auch genau in diesem Moment bereit zu sein. Die Vorbereitung auf diesen Moment hat nichts mit Glück zu tun. Der HerderCampus will nicht nur Wissen seinen Studierenden vermitteln sondern Wissen fordern und fördern.

 

Zusammenarbeit und Freundschaft

"Von und mit anderen lernen."

Der HerderCampus steht unter der Maxime freundschaftlich und kooperativ miteinander zu arbeiten. Das gilt für Lernende genauso wie für Lehrende. Nur ein Team, das sich respektvoll und freundschaftlich gegenübertritt, kann stimmige Konzepte entwerfen, Projekte erfolgreich umsetzen und gemeinsam stolz auf Erreichtes zu sein.

 

Bestand und Veränderung

"Jeder Mensch hat ein Bild in sich, was er sein und werden soll. Solange er das noch nicht ist, ist noch Unfrieden in seinen Gebeinen."

In unserer heutigen Zeit sind Charakterstärke und Selbstbestimmung ein hohes Gut. Der HerderCampus möchte gemeinsam Visionen entwickeln um Gegebenes zu erneuern.

 

Erkenntnis und Vision

"Gebt mir eine große Idee, dass ich an ihr gesunde!"

Aus der Erkenntnis wissenschaftlicher und propädeutischer Sachverhalte entwickeln Menschen Visionen und Ideen. In diesem Punkt treffen Logik und Kreativität aufeinander. Der HerderCampus möchte alle Lernenden und Lehrenden befähigen, beides sinnstiftend miteinander zu vereinen.

 

Werte und Urteilskraft

"Alle wissen wir, dass das Echo uns nur den Schall unsrer Worte zurückgibt, dass, wie wir fragen, es uns antwortet."

Wir gehen davon aus, dass Menschen entsprechend Ihrer Interessen handeln. Viel zu leicht wird vergessen, dass jeder Mensch in einem gesellschaftlichen Kontext lebt und er deshalb für sein Handeln und seine Worte in die Verantwortung genommen wird, auch wenn die Folgen erst später zu Tage treten. Moralisches Handeln heißt auch Verantwortung zu übernehmen. Der HerderCampus hat das Ziel, Bildung mit einem Wertegerüst zu versehen. Deshalb steht Wissen stets in Verbindung mit Reflexion.

 

Ästhetik und Vernunft

"Denken, was wahr, und fühlen, was schön, und wollen, was gut ist, darin erkennt der Geist das Ziel des vernünftigen Lebens."

Das Erkennen des Schönen, heißt auch das Gute erkennen. Die Anregung zum selbstständigen Denken und vernünftigen Handeln sind ebenso Gegenstand der Bildung wie das Akquirieren von Wissen. Vernünftig leben bedeutet heutzutage aber auch gesund zu leben. Denn der wache Geist bedarf eines gesunden Körper.
Der HerderCampus hat das Ziel, dass selbstbestimmte und bewußte Leben eines jeden Menschen zu fördern.

Eine Lehre, die auf bloßes Bestandswissen setzt, vernachlässigt die Ausbildung und Entwicklung von Kernkompetenzen und Fertigkeiten seiner nachwachsenden Generation.

Eine Lehre, die sich neuen Erkenntnissen und Techniken verschließt, unterliegt dem Irrtum, dass Konserviertes überdauern kann.

Schließlich tritt das Gegenteil für beide Lehren ein: sie zerfallen!

 

Unsere Schwerpunkte:

  • Design (Mediendesign, Modedesign)
  • XR - Anwendungen (VR, AR, 3D - Anwendungen)
  • eEducation
  • Gamification
  • Management Meet & Greet